Individuelle Wege zu
individuellen Zielen!

Antworten für Hessens Lehrkräfte

Schulen brauchen Luftfilter-Anlagen – der dlh Kassel kam in der HNA zu Wort

Der dlh-Kreisverband hat deutlich gemacht, dass Luftfilter für Schulen ein wichtiger Bestandteil eines effektiven Schutzes vor höheren Infektionszahlen in den kalten Monaten sind.

In der HNA wurde das Thema „Luftfilter in Klassenräumen“ am vergangenen Samstag angesprochen.

Lesen Sie hier, was der dlh-Kreisvorsitzende Boris Krüger dazu zu sagen hatte:

         

Der dlh-Kreisverband Bergstraße-Odenwald fordert:

Wir brauchen zuverlässige, datenschutzkonforme Hard- und Software. Die Einhaltung des Datenschutzes bei gleichzeitigem  Ausbau technischer Infrastruktur sind sicherzustellen. Das Kultusministerium muss ausschließen, dass durch den Einsatz von kommerzieller Software an Schulen Nutzerdaten von Schülern und Lehrkräften an ausländische Server geleitet werden, für die kein Datenschutz nach europäischem Standard gewährleistet ist. Das Hessische Schulportal muss ausgebaut und zukunftssicher gemacht werden. Digitale Endgeräte für Lehrerinnen und Lehrer fordern wir bereits seit Jahren. Wann kommen sie?

Der dlh-Kreisverband Bergstraße-Odenwald fordert:

Die Gesundheit aller Beteiligten im Schulsystem muss an erster Stelle stehen. Für die verlässliche Planung des neuen Schuljahrs muss Hessen die freiwilligen Corona-Testungen der Lehrkräfte (und Schüler) direkt an den Schulen anbieten und ausweiten. Praxistaugliche und aerosolvermindernde Lüftungskonzepte, Desinfektionsmittel und Hygienematerial müssen vor Ort zur Verfügung stehen, sonst kann kein voller Präsenzunterricht stattfinden.

Der dlh-Kreisverband Bergstraße-Odenwald fordert:

Die Beschulung der Schülerinnen und Schüler, die zur Risikogrupppe gehören und den Präsenzunterricht nicht besuchen, muss eine hohe Qualität haben und kann nicht zusätzlich zum regulären Unterricht geschultert werden. Hierfür benötigen wir zusätzliche zeitliche Ressourcen. Für die Zuschaltung hätte in den Sommerferien intensive technische und organisatorische Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Schulen und die Schülerschaft technisch auf einen aktuellen Stand zu bringen. Es hat sich jedoch im Bereich der Digitalisierung über die Ferien kein großer Fortschritt ergeben.

News aus dem dlh-Kreisverband Bergstraße-Odenwald 08-2020

Steigende Infektionszahlen und Rückkehr zum Regelbetrieb- wie passt das zusammen?

Forderungen des DLH Kreisverbandes Bergstraße-Odenwaldkreis

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres schnellen die Infektionszahlen in Hessen in die Höhe. Im Kreis Bergstraße verzeichnen wir ebenfalls steigende Infektionszahlen. Diese Situation war bereits vor den Ferien absehbar: Lockerungen und Reiserückkehr mussten unvermeidlich zu einem Anstieg der Neuinfektionen führen. Der Plan, nach den Sommerferien zum Regelbetrieb an Schulen zurückzukehren, stößt immer mehr auf Kritik. Hessens Kultusminister hält trotzdem daran fest, dass die Abstandsregeln, die für den öffentlichen Raum gelten, in den Schulen ausgesetzt werden. Kaum verwunderlich, dass Lehrkräfte, Eltern und Schüler mit einem mulmigen Gefühl auf den Schulstart am 17.08. blicken.

Daher fordern wir im dlh deutlich umfassendere Innovationen in grundlegenden pädagogischen, technischen, gesundheitsrelevanten und schulorganisatorischen Rahmenbedingungen.

 

  1. Echte Vorbereitungsmaßnahmen statt Abwarten

In Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen sind im Laufe des Schuljahres verschiedene lokale oder flächendeckende Szenarien für den Schulbetrieb denkbar, von einer Aussetzung des Schulbetriebs bis hin zu verschiedenen Hybridformen des Unterrichts. Sind die Schulen ausreichend auf diese Szenarien vorbereitet? Vorbereitungen und Planungen für hybriden Unterricht oder Fernunterricht wurden nicht in dem Maße getroffen, um gut gerüstet in das neue Schuljahr zu starten. Bspw. zur Zuschaltung der Risikoschülerinnen und -schüler hätten in den Sommerferien intensive technische Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Schulen und die Schülerschaft technisch auf einen aktuellen Stand zu bringen. Es hat sich jedoch im Bereich der Digitalisierung über die Ferien kein großer Fortschritt ergeben.

  1. Tests und Schutzausrüstungen ausweiten -schnell & unkompliziert vor Ort-

Die Gesundheit aller Beteiligten im Schulsystem muss an erster Stelle stehen. Für die verlässliche Planung des neuen Schuljahrs sollte Hessen die freiwilligen Corona-Testungen der Lehrkräfte (und Schüler) flächendeckend direkt an den Schulen anbieten und ausweiten. Praxistaugliche und aerosolvermindernde Lüftungskonzepte, Desinfektionsmittel und Hygienematerial müssen vor Ort zur Verfügung stehen, sonst kann kein voller Präsenzunterricht stattfinden.

  1. Digital unterstützter Unterricht

Bei einer sich ändernden Infektionslage muss schnell auf ein Konzept für digitalen Unterricht auf Basis eines  zu erarbeitenden didaktischen Konzeptes umgestellt werden. Materialien, Werkzeuge, Kommunikationswege und Standards der Leistungsbewertung hätten schon lange im Detail ausgearbeitet werden müssen. Moderner Unterricht verlangt den Einsatz von digitalen Medien. Dazu hätten sämtliche Schulen in den Sommerferien 2020 so instand gesetzt werden müssen, dass alle Lehrkräfte mit allen Schülern mit den zur Verfügung gestellten eigenen digitalen Endgeräten rechtssicher und datenschutzkonform über die digitale Plattform der Schule kommunizieren und lehrplanbezogen interagieren können. Im Notfall kann der digital unterstützte Präsenzunterricht aufgrund der von Kultus- und  Gesundheitsbehörden regional beurteilten Infektionslage durch Fernunterricht phasenweise ersetzt werden – mit Teilnahmepflicht, verbindlich zu erreichenden Kompetenzzielen und klaren Vorgaben für Leistungserhebungen und -bewertungen.

  1. Datenschutzkonforme Tools und Kommunikationswege

Der Ausbau des Hessenportals ist noch nicht weit genug vorangeschritten. Funktionalitäten wie die Videochatfunktion fehlen nach wie vor. Lehrkräfte sind gezwungen auf kommerzielle Anbieter auszuweichen, bei denen der Datenschutz nicht immer EU-konform ist. Die dienstlichen Mails sind generell begrüßenswert, mit der Authentifikation über ein privates Smartphone und der fehlenden Synchronisationsmöglichkeit jedoch nicht praxistauglich.

  1. Förderangebote und Unterstützung statt

Für den digital unterstützten Präsenzunterricht im Schuljahr 2020/21 müssen neben dem Regelunterricht dauerhaft Förderangebote zur Verfügung gestellt werden, um Schülerinnen und Schüler bedarfsorientiert beim Erreichen der angestrebten Bildungsstandards zu unterstützen. Dazu bedarf es der Nutzung aller vorhandenen personellen Ressourcen, um durch größere Lehrerreserven an den Schulen bessere Fördermöglichkeiten und Differenzierungsangebote zu schaffen. Das bedeutet eine schulartspezifische Einstellung zum kommenden Schuljahr über Bedarf bis zu 130 Prozent ebenso wie den Einsatz erheblicher zusätzlicher finanzieller Mittel, um auch kurzfristig deutlich mehr  freiwillige Förderangebote zur Verfügung zu stellen.

  1. Senkung der Pflichtstunden für Zusatzaufgaben

Digitale Sprechstunden zwischen Lehrkräften, Eltern, Betrieben und Schülern sollten in das Unterrichtsdeputat integriert und wöchentlich zweistündig für potentiell versetzungsgefährdete Schüler und deren Eltern sowie für interessierte Eltern und Schüler durchgeführt werden. Dazu ist das Unterrichtsdeputat um mindestens eine Stunde zu erhöhen.Die Beschulung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler der Risikogruppe kann nicht nebenbei geschultert werden und muss entsprechend auf die Deputatsstundenzahl angerechnet werden.

  1. Digitale Endgeräte für Lehrkräfte

  2. Digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler

  3. Klare Regelungen

Die außergewöhnlichen Belastungen erfordern konsequente Maßnahmen: Kristallisationspunkte sind Mindestabstand, das Tragen von Masken, strenge Hygiene. Was jedoch fehlt, ist ein einheitliches Konzept.

  1. Fortbildung und Professionalisierung

Die neuen Aufgaben und Herausforderungen bedürfen neuer Kompetenzen von Seiten der Lehrkräfte. Hierfür fordern wir flächendeckende Fortbildungen und Umsetzung von Strategien.

 

Re-Start in die Schule: Wir sind dabei und wünschen Euch allen da draußen gutes Gelingen und einen gesunden Wiedereinstieg!

Corona hatte uns alle lange Zeit im Griff, doch nun ist es soweit:

Sukzessive kommen alle Schülerinnen und Schüler, die nicht in einem Abschlussjahrgang sind, wieder in die Schulen. Es mag sich noch anfühlen wie ein Wagnis, denn die Hygienekonzepte klingen wenig vertrauenserweckend und durchführbar. Aber Hessens Lehrkräfte werden diese Krise gemeinsam mit den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen meistern.

Bis zu den Sommerferien wird sich die eine oder andere schwierige Situation einstellen, das ist allen Beteiligten klar. Es werden Corona-Infektionen im schulischen Alltag auftreten und mancherorts werden Quarantänen und Umorganisationen an der Tagesordnung sein. Doch wir sind optimistisch, dass wir die Zeit bis zu den Sommerferien gut gestalten können – denn Bildung ist das höchste Gut, das wir unserem Nachwuchs mitgeben können.

Wir Lehrkräfte vom glb, hphv und VDL stehen unter dem Dach des dlh fest zusammen und geben unser Bestes im Corona-Schulalltag!

Bleiben Sie gesund!

Führungswechsel im dlh-Kreisverband Bergstraße-Odenwald

Anlässlich der bevorstehenden turnusmäßigen Personalratswahl im Mai 2020 tagte vergangene Woche der Kreisvorstand des DLH Bergstraße-Odenwaldkreis in Heppenheim.
Dabei wurde der langjährige Vorsitzende Volker Weigand aus dem Amt verabschiedet. Er wird den neuen Kreisvorstand auch weiterhin als Beisitzer mit seiner Erfahrung unterstützen. Sein Kollege vom Lessing-Gymnasium Lampertheim, Christian Bunkus, der gleichzeitig auch Kreisvorsitzender des HPhV Kreis Bergstraße-Odenwald ist, wurde einstimmig zum neuen Kreisvorsitzenden des DLH gewählt.
In ihrer Funktion als Stellvertretende Vorsitzende wurde Ute Molden von der Karl Kübel Schule in Bensheim bestätigt, die für den Verband im Deutschen Lehrerverband Hessen die Interessen der Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer im Gesamtpersonalrat Bergstraße-Odenwald sowie im Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer vertritt.
Das Amt des Kreisschatzmeisters wird Uwe Bickelhaupt von der Heinrich Metzendorf Schule in Bensheim weiterführen, der zugleich Gewerkschaftsbeauftragter der DLH-Fraktion im Gesamt-personalrat Bergstraße-Odenwald ist.
Neben Stefan Sonnenburg vom Beruflichen Schulzentrum Odenwaldkreis als Kreis-vorsitzender des GLB Odenwald wurde Katrin Karnstedt vom Gymnasium Michelstadt als Beisitzerin des DLH-Kreisverbandes bestätigt.
Neu hinzugekommen in den Vorstand ist als Beisitzerin und Vertreterin des GLB Mireille Kadel von der Heinrich-Metzendorf-Schule in Bensheim.
Der neue Vorsitzende Christian Bunkus dankte dem scheidenden Vorsitzenden Volker Weigand für sein Engagement und seine geleistete Arbeit in den letzten Jahren.
Gemeinsam diskutierten die Mitglieder des Kreisverbandes über die vielfältigen bildungs- und schulpolitischen Herausforderungen, von denen die Schulen im Kreis Bergstraße/Odenwald mehr denn je betroffen seien. Zu nennen ist hier insbesondere die Forderung „Mehr Pädagogik – weniger Bürokratie!“ In den Kontext der seit Jahren von der Politik geforderten Entlastung der hessischen Lehrkräfte gehören darüber hinaus die Reduzierung der Pflicht-stundenzahl, die Verkleinerung der Klassengrößen bei gleichzeitiger Aufstockung des Lehrpersonals sowie der Erhalt der Schulstandorte im Schulamtsbezirk Bergstraße-Odenwaldkreis.
Von besonderer Bedeutung angesichts der globalen Herausforderungen ist nach Ansicht des DLH eine nachhaltige Umsetzung des Digitalisierungspaktes, die es ohne professionellen IT-Support für alle Schulen nicht geben könne.

dlh-express zum Download und Schmökern im #homeoffice

Hier kommt er, der dlh-express!

In einem digitalen Gewand zum bequem Lesen zu Hause auf dem Sofa oder am Schreibtisch nach getaner Arbeit im #homeoffice.

Denn: Lesen entspannt mindestens genauso wie Yoga und man ist dabei deutlich weniger verletzungsgefährdet. 😉

 

Wir sind da für eure Bildung in der Krise!

In der 2. „Corona-Woche“ fand sich ein Grüppchen aus Vertreter*innen der dlh-Verbände glb, hphv und VDL sowie den Jung-Philologen zusammen, um ein gemeinsames Foto-Projekt anzugehen.

Mit dem gemeinsamen Foto soll deutlich gemacht werden, dass wir Lehrkräfte sicherlich keine „Corona-Ferien“ haben, sondern jede(r) auf seine Weise die Dienstpflicht ableistet und ihren / seinen Beitrag zur Gewährleistung der Vermittlung des höchsten Gutes Bildung einbringt.

Wir stehen im Abitur, beim Homeschooling, beim Homeoffice, beim digitalen Lehren und Lernen sowie in den Notbetreuungen unsere Frau und unseren Mann.

#zusammenhalt

 

 

obere Reihe: Ute Molden (glb), Stefan Sonneburg (glb), Tina Horneff (VDL)

mittlere Reihe: Josefina Regenhardt (Jung-Philologen), Annabel Fee (hphv), Victoria Höhl (Jung-Philologen)

untere Reihe: Boris Krüger (hphv), Kerstin Jonas (VDL), Michael Hans (VDL)

Es ist amtlich: Die Personalratswahlen 2020 werden verschoben!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

geahnt haben wir es alle schon: der Termin für die Personalratswahlen 2020 ist – dank Corona – nicht zu halten!

Ein regulärer Ablauf des üblichen Procedere ist nicht möglich, wie der Hessische Landtag heute in einem eiligen Gesetzesentwurf bestätigt hat.

Wann der neue Wahltermin sein wird, ist noch nicht absehbar. Fakt ist aktuell nur, dass alle Wahlvorbereitungen einzustellen und die Wahlvorstände mit sofortiger Wirkung außer Amt sind.

Lesen Sie nachfolgend das Gesetz im Wortlaut:

Gesetz zur Verschiebung der Personalratswahlen 2020 – Drucksache 20/2566;
Einstellung der Wahlvorbereitungen und vereinfachte Beschlussfassung im Personalrat

Der Hessische Landtag hat heute das Gesetz zur Verschiebung der Personalratswahlen 2020 in der Fassung der Landtagsdrucksache 20/2566 (s. Anlage) beschlossen. Hierzu gebe ich folgende Hinweise:

  1. Das Gesetz bestimmt, dass die bisherigen Personalvertretungen über den 31. Mai 2020
    hinaus, längstens bis zum 31. Mai 2021, im Amt bleiben. Daher finden die regelmäßigen
    Personalratswahl 2020 nicht statt. Diesen Wahlen und den zu ihrer Vorbereitung und
    Durchführung bestellten Wahlvorständen ist damit die rechtliche Grundlage entzogen.
    Aufgrund dessen sind alle Vorbereitungsmaßnahmen für die Wahlen der
    Personalvertretungen, die dem Hessischen Personalvertretungsgesetz (HPVG) unterfallen,
    einzustellen. Dies gilt für die örtlichen Personalräte, Gesamt-, Bezirks- und
    Hauptpersonalräte wie auch die Jugend- und Auszubildendenvertretungen auf allen Ebenen.
    Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport ist ermächtigt, den Zeitraum für die
    Neuwahlen durch Verordnung festzulegen. Dies wird in Abstimmung mit den
    Spitzenverbänden der Gewerkschaften erfolgen, sobald absehbar ist, dass die Wahlen
    rechtssicher durchgeführt werden können. Spätester möglicher Wahlzeitraum ist nach dem
    Gesetz der Mai 2021. Für die Wahlen sind zu gegebener Zeit neue Wahlvorstände zu
    berufen. Hierzu wird eine rechtzeitige Information des Hessischen Ministeriums des Innern
    und für Sport erfolgen.
    Die Regelungen gelten für die regelmäßigen Personalratswahlen. Neuwahlen einzelner
    Personalräte aus den Gründen des § 24 Abs. 1 HPVG bleiben möglich.
  2. Durch das Gesetz wird ferner eine vorübergehende Ausnahme von der Regelung
    zugelassen, dass der Personalrat zu den Sitzungen persönlich zusammenkommen muss
    und nur beschlussfähig ist, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist (§ 34
    Abs. 1 und 2 HPVG). Personalratsbeschlüsse können vorübergehend auch im
    Umlaufverfahren oder durch elektronische Abstimmung (bspw. Telefonkonferenz, Mail)
    erfolgen. An die Stelle der anwesenden Mitglieder treten die erreichbaren Mitglieder.
    Dies bedeutet, dass der oder dem Vorsitzenden eine besondere Verantwortung zukommt.
    Sie oder er hat unter besonderer Berücksichtigung der Eilbedürftigkeit das
    Abstimmungsverfahren so zu gestalten, dass möglichst viele Personalratsmitglieder
    einbezogen werden. Sind einzelne Mitglieder gleichwohl nicht erreichbar, z.B. wegen
    Krankheit, treten für sie zunächst die Ersatzmitglieder ein. Sind auch diese nicht erreichbar,
    kann der Beschluss mit einfacher Mehrheit der erreichbaren Mitglieder bzw. Ersatzmitglieder
    wirksam getroffen werden.

Diese Ausnahmeregelung gilt vorübergehend bis zu den Neuwahlen der Personalräte.

(Quelle: Hessisches Ministerium des Innern und für Sport)

 

Und hier finden Sie das Original-Dokument:

2020-03-24 Erlass HMdIS Wahlverschiebung 2020

 

Wir werden unseren gesellschaftlichen Solidarbeitrag leisten!

Neues aus dem Kreisverband Kassel-Stadt und -Land

Angesichts der Tatsache, dass in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz von den Schulministerien Lehrerinnen und Lehrer für Verwaltungsaufgaben in Gesundheitsämtern, Fieberambulanzen und Seniorenheimen und die Besetzung von Hotlines auf freiwilliger Basis gesucht werden, ruft auch der Kreisverband Kassel-Stadt und -Land des Deutschen Lehrerverbandes Hessen (DLH) seine Mitglieder zur gesellschaftlichen Solidarität in schwierigen Zeiten auf. Der DLH-Kreisvorsitzende Boris Krüger mahnt an: „Ich ermuntere alle Lehrkräfte, die im DLH und seinen Partnerverbänden hphv, glb und VDL organisiert sind, aber auch alle anderen Kolleginnen und Kollegen dazu, sich freiwillig bei einer solchen Anfrage des Hessischen Kultusministeriums zu melden, soweit es ihre häusliche Situation und ihr aktueller schulischer Einsatz zulassen.“

 

Die Lehrer sollten ihren Qualifikationen entsprechend in angemessenen Aufgabenfeldern eingesetzt werden, wobei vor allem Personen angesprochen seien, die im Gesundheitssystem oder im sozialpädagogischen Bereich vorgebildet sind. Aber auch alle anderen Lehrerinnen und Lehrer seien bestimmt in der Lage, Verwaltungstätigkeiten zu verrichten.

 

Es dürfe allerdings nicht der Eindruck entstehen, Lehrkräfte seien wegen der Schulschließungen frei verfügbar. Boris Krüger betonte: „Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Lehrerinnen und Lehrer derzeit genug zu tun haben.“ Sie versorgen ihre Schülerinnen und Schüler unter Nutzung moderner Medien und Kommunikationsplattformen mit Übungsmaterialien, leiten Betreuungsgruppen an den Schulen oder sorgen seit vergangenem Donnerstag für den reibungslosen Ablauf der schriftlichen Prüfungen des Landesabiturs.

 

Krüger abschließend: „Meine Kolleginnen und Kollegen haben sich bewusst dafür entschieden, einen sozialen Beruf auszuüben. Daher bin ich sicher, dass sie sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung in dieser extremen Notlage nicht verweigern und zeigen werden, dass sie keine „faulen Säcke“ sind.“

Lohfelden, den 21.3.2020

ViSdP: Boris Krüger, Crumbacher Str. 19 b, 34253 Lohfelden, Tel. 0151 42341192

Die Flyer des dlh-Kreisverbands Fulda sind fertig

Wir freuen uns, dass unsere Flyer schon druckfrisch bei uns eingetroffen sind. Dank Corona wird sich die Verteilung noch ein wenig verzögern, aber einen kleine Vorgeschmack geben wir schon mal:

Das Plakat dazu ist genauso toll geworden, wie wir finden.

Auch wenn uns ein Virus grade in Atem hält: das dlh-Team Fulda hält zusammen!

Kerstin Jonas und Maximilian Manns, dlh-Kreisvorsitzende

dlh-Info 1-2020

Meidinger: Schlecht qualifizierte Seiteneinsteiger vor Klassen zu stellen, „ist ein Verbrechen an den Kindern“

 

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL), Heinz-Peter Meidinger, hat eine unzureichende Qualifizierung von Seiteneinsteigern in den Lehrerberuf kritisiert. Vielerorts würden Menschen, die zwar ein erfolgreich beendetes Hochschulstudium, aber kein abgeschlossenes Lehramtsstudium aufweisen, ohne qualitätssichernde Vorgaben auf Schüler losgelassen. Die sei „ein Verbrechen an den Kindern“, sagte Meidinger der Tageszeitung „Die Welt“. „Innerhalb von zwei Wochen Uni-Absolventen, die noch nie etwas von Pädagogik und Didaktik gehört haben, per Crashkurs zur Grundschullehrkraft auszubilden, das ist doch absurd.“ Das zeige, wie gering die notwendige Berufsprofessionalität der Lehrerschaft von der Politik geschätzt werde.

Laut einer aktuellen Erhebung der „Rheinischen Post“ lag bei den Neueinstellungen in den Schuldienst der Anteil derjenigen ohne pädagogische Qualifikation zum Schuljahresbeginn im Bundesdurchschnitt bei rund 16 Prozent – allerdings seien die Unterschiede gewaltig. Sie schwanken dem Bericht zufolge zwischen 61 Prozent (Berlin) und vier Prozent (Rheinland-Pfalz). Westdeutsche Flächenländer liegen der Abfrage unter den 16 Kultusministerien der Länder zufolge zwischen neun (Hessen) und zwölf Prozent, die meisten ostdeutschen Länder kommen dem Bericht zufolge auf Werte um 30 Prozent, Sachsen jedoch auf 50 Prozent. Bayern und das Saarland kommen bislang ohne Seiteneinsteiger aus.

Vielerorts, so Meidinger, würden Seiteneinsteiger ohne alle qualitätssichernden Vorgaben auf die Schüler losgelassen. In den Ländern, wo der Mangel am größten sei, beispielsweise in Berlin und vielen östlichen Bundesländern, hätten die Ministerien oft gar kein Interesse, dass die Seiteneinsteiger erst mal ordentlich ausgebildet würden, weil sie dann nicht gleich voll in die Unterrichtsversorgung gesteckt werden könnten, vermutet Meidinger. „Dazu kommt, dass es für die Seiteneinsteiger keine ausreichende Zahl von Ausbildungslehrern gibt.“

Außerdem habe der Lehrermangel in einigen Regionen bereits ein solches Ausmaß angenommen, dass dort eigentlich jeder Kandidat in den Schuldienst durchgewunken werde. Der DL-Präsident kritisiert dies heftig: „Selbst diejenigen, die am Ende durchfallen, bekommen hinterher eine unbefristete Stellte im Lehramt.“

 

dlh-Kreisverband Kassel                                                       dlh-Kreisvorsitzender Boris Krüger

dlh-info 2-2020

Lin-Klitzing kritisiert: Wir werden zu lasch im schulischen Umgang mit Rechtschreibung

 

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält Rechtschreibunterricht für nicht mehr so wichtig wie früher. „Jeder Mensch braucht ein Grundgerüst an Rechtschreibkenntnissen, das ist gar keine Frage. Aber die Bedeutung, Rechtschreibung zu pauken, nimmt ab, weil wir heute ja nur noch selten handschriftlich schreiben“, sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

Es gebe „kluge Geräte“, die Grammatik und Fehler korrigierten. „Ich glaube nicht, dass Rechtschreibung jetzt zu den großen, gravierenden Problemen der Bildungspolitik gehört“, sagte Kretschmann, der früher als Chemie- und Biolehrer arbeitete.

Die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing, wies die Äußerung Kretschmanns zurück. „Es kann nur im Eigeninteresse jedes Einzelnen sein, richtiges Schreiben zu beherrschen“, sagte Lin-Klitzing dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Die Schule ist die gesellschaftliche Instanz, die dies vermittelt und vermitteln muss.“

Lin-Klitzing kritisierte: „Wir werden zu lasch im schulischen Umgang mit Rechtschreibung.“ Die Chefin des Philologenverbandes fügte hinzu: „Ich signalisiere: Rechtschreibung ist uns nicht egal. Deshalb plädiere ich dafür, auch Abiturienten eine ganze Note abziehen zu können bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Rechtschreibung.“ Das sei bisher nicht der Fall. „Die Kultusministerkonferenz sollte wieder den Anreiz setzen, richtig zu schreiben“, sagte sie.

„Die Autokorrektur reicht nicht, weil der Computer nicht jeden Fehler ausmerzt, geschweige denn richtige Kommas setzt, um Sinnzusammenhänge und Zusammenhänge zwischen Neben- und Hauptsätzen zu verdeutlichen“, erläuterte Lin-Klitzing.

 

dlh-Kreisverband Kassel                                                       dlh-Kreisvorsitzender Boris Krüger

dlh-Info 03-2020

Meidinger warnt: Mädchen und Jungen nicht getrennt unterrichten!

 

Getrennte Stunden für Jungen und Mädchen in Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie und Physik: Stefanie Hubig, Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), kann sich eine Geschlechtertrennung in der Schule vorstellen, zumindest zeitweilig. “Seien wir offen dafür, Mädchen und Jungen in Fächern wie Mathe und Physik phasenweise getrennt zu unterrichten”, sagte die SPD-Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Der Deutsche Lehrerverband lehnt hingegen getrennten Unterricht für Mädchen und Jungen in Fächern wie Mathe oder Physik ab. Das würde tendenziell wieder zu einem verkrampfteren Verhältnis der Geschlechter führen, dem man durch gemeinsamen Unterricht eigentlich begegnen wolle, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger. Getrennte Klassen seien zudem auch jetzt theoretisch schon möglich, würden aber vor allem an staatlichen Schulen von Schülern und Eltern abgelehnt.

Meidinger sagte dazu: «Entscheidend ist, dass wir innerhalb der Gesellschaft die beruflichen, geschlechterbestimmten Rollenmuster aufbrechen.» Studien zeigten zwar, dass Mädchen an reinen Mädchenschulen mehr Selbstbewusstsein in den Naturwissenschaften entwickelten und eher bereit seien, beispielsweise in der Oberstufe Mathe- oder Physikkurse zu wählen. «Es gibt allerdings keinerlei Anzeichen dafür, dass dadurch sich das Berufswahlverhalten ändert.»

Der Lehrerpräsident plädierte stattdessen dafür, Vorbilder in die Schulen einzuladen, «also taffe junge Informatikerinnen oder Maschinenbauingenieurinnen, die Kids über ihren Berufsweg und ihre Karriere informieren». Gleichzeitig sollten Jungen in Verbindung gebracht werden mit Vertretern sozialer, sprachlicher und pädagogischer Berufe. «Das Zauberwort heißt geschlechtersensibler Unterricht, also Jungs in den “weichen Fächern”, in Literatur und Sprachen fördern und stärken und Mädchen in den MINT-Fächern ermuntern, fördern und unterstützen.» MINT ist der Sammelbegriff für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

 

dlh-Kreisverband Kassel                                                       dlh-Kreisvorsitzender Boris Krüger

dlh-Fortbildung zum Schulrecht in Fulda ein voller Erfolg!

Der dlh-Kreisverband Fulda, der hphv-Bezirk Fulda und der neue hphv-Ausschuss für berufspraktische Fragen (BPA) können auf eine äußerst erfolgreiche dlh-Fortbildungsveranstaltung zum Schulrecht in Fulda/Petersberg am 18.02.2020 zurückblicken.

Zur Veranstaltung luden die Ausrichter den Schulrechtsanwalt und ehemaligen Lehrer Dr. Günther Hoegg aus Bremen ein, der bereits vor drei Jahren am gleichen Ort für den Bezirksverband Fulda referiert hatte. Dass diese Veranstaltung gut angekommen war, belegte der diesjährige Zustrom an Teilnehmenden: der Veranstaltungsraum in den Bürgerstuben Petersberg war mit knapp 70 Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus allen dlh-Mitgliedsverbänden bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt – ein toller Erfolg für den dlh-Kreisverband im Personalratswahljahr!

Dr. Hoegg wies die Teilnehmenden schwungvoll, rhetorisch gewandt, stets mit einer perfekt dosierten Prise Humor – das Salz in der Suppe! – und vor allem professionell und kompetent in die wichtigsten Elemente des (digitalen) Schulrechts rund um Urheberrechte, Cybermobbing, Datenschutz usw. ein.

Nach drei Stunden „Frontalunterricht, den fast alle schadlos gemeistert hätten“, so Dr. Hoegg, bedankten sich die ausrichtenden Verbände beim Referenten für diese gelungene Veranstaltung und äußerten bereits ihre Hoffnung auf eine weitere Auflage!

Die Veranstalter mit dem Referenten Dr. Hoegg

(v.l.n.r. Kerstin Jonas (dlh-Kreisvorsitzende Fulda, VDL), Thomas Beer (glb-Kreisvorsitzender Fulda), Alexander Schmitt (hphv-Bezirksvorsitzender Fulda), Referent Dr. Günther Hoegg, Boris Krüger (Vorsitzender BPA des hphv), Reinhard Schwab (hphv-Landesvorsitzender))

Fahrt zur didacta nach Stuttgart – WIRD VERSCHOBEN!

Liebe Kolleginnen und Kollegen im dlh-Kreisverband Fulda,

Unsere Fahrt zur Didacta nach Stuttgart muss aufgrund der Corona-Krise leider ausfallen / verschoben werden. Sobald wir wissen, ob die Didacta verschoben wird, werden wir wieder eine Fahrt organisieren.

Sie möchten auf dem Laufenden gehalten werden bezüglich der Planungen? Dann schreiben Sie an:

thomas59beer@web.de (glb)

k.jonas-nfeh@gmx.de (VDL)

maximilianmanns@gmail.com (HPhV)

ale.schmitt@gmx.de (HPhV)

 

Neue Kreisvorsitzende für Fulda gewählt, Schwab verabschiedet

Generationswechsel in Fulda –Reinhard Schwab übergibt den dlh-Kreisverband an seine Nachfolger

Anlässlich des turnusmäßigen dlh-Kreisverbandstreffen im Parkhotel Kolpinghaus Fulda wählten die Vertreterinnen und Vertreter der dlh-Verbände HPhV (Hessischer Philologenverband), glb (Gesamtverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen) und VDL (Verband der Lehrer Hessen) einen neuen Kreisvorsitz.

Kerstin Jonas wird die Nachfolge von Reinhard Schwab antreten, der nach vielen Jahren Arbeit für den Kreisverband im nächsten Jahr pensioniert wird. Kerstin Jonas gehört zum VDL Hessen und ist als Förderschullehrerin beim Netzwerk für Erziehungshilfe im Landkreis Fulda tätig. Als stellvertretender Kreisvorsitzender wurde Maximilian Manns gewählt. Er ist Mitglied im HPhV und arbeitet als Gymnasiallehrer an der Ulstertalschule in Hilders.

Neben der Übergabe des „Kreisverbands-Staffelstabs“ thematisierten die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer die aktuellen Entwicklungen im dlh auf Landesebene (Vorbereitung des Wahlkampfes für die Personalratswahlen 2020, personelle Veränderungen in der dlh-Hauptpersonalratsfraktion). Außerdem wurden erste Überlegungen zum Wahlkampf auf Kreisebene angestellt und ausgearbeitet. Zum Ausklang der Versammlung bedankten sich die Anwesenden bei Reinhard Schwab für sein Engagement für den dlh und wünschten ihm eine gute Zeit bis zu seinem Pensionsbeginn.

(von links: Maximilian Manns, Kerstin Jonas, Reinhard Schwab)

Fortbildung zum Thema Wahlvorstand und / oder Personalrat 2020

Einladung zu einer Fortbildung zum Thema Wahlvorstand und / oder Personalrat 2020

Referent: Heinz Seidel, stellv. Vorsitzender und Wahlleiter beim Gesamtpersonalrat Weilburg, Referent in der Personalräteschulung Hessen Mitte

Für wen ist die Fortbildung interessant?

Sie interessieren sich dafür, in den örtlichen Wahlvorstand zu gehen? Oder möchten Sie Personalrätin / Personalrat an Ihrer Schule werden? Sind Sie neugierig, was Personalratsarbeit beinhaltet? Dann ist diese Grundlagen-Fortbildung genau richtig für Sie!Inhalte: Fristen, Vorabstimmungen für abweichenden Wahlmodus, verschiedene Berechnungen für die Sitzverteilung, Wählbarkeit, Wahlberechtigung, Wahlausschreiben; Gruppenwahl, gemeinsame Wahl, Listenwahl, personalisierte Verhältniswahl, Mehrheitswahl; Briefwahl sowie weitere Themen, die im Verlauf der Fortbildung von den Teilnehmenden eingebracht werden.

Termin: Dienstag, 19. November 2019

Ort: Freiherr–vom-Stein-Gymnasium Fulda, Domänenweg 2 in Fulda

Zeit: 16.00-18:00 Uhr

Die Veranstaltung steht allen interessierten Kolleginnen und Kollegen offen. Die Akkreditierung als Fortbildungsveranstaltung ist beantragt. Um eine Anmeldung wird per E-Mail bis zum 08.11.2019 bei der dlh-Kreisvorsitzenden Kerstin Jonas (k.jonas-nfeh@gmx.de) gebeten, da die Teilnehmerzahl auf 30 begrenzt ist.

Es freuen sich auf Ihr Erscheinen: Alexander Schmitt (HPhV) Kerstin Jonas (VDL) Thomas Beer (glb)