Tablets angeschafft. Fortbildungen
besucht. Und wo bleibt das WLAN?

Antworten für Hessens Lehrkräfte

Die Wahlvorschläge für den HPRS sind eingereicht!

Am vergangenen Freitag war es soweit:

Die Landesvorsitzenden von glb (Monika Otten), hphv (Volker Weigand) und VDL (Jörg Leinberger) finalisierten die Wahlvorschläge des dlh-Bündnisses für den HPRS.

Am Samstag dann erfolgte die Übergabe der Listen an den dlh-Landesvorsitzenden Boris Krüger, der die Abgabe der Listen beim Hauptwahlvorstandsvorsitzenden zur Chefsache erklärt hatte.

Wir sagen DANKE für den Einsatz und warten gespannt auf die Ziehung der Listennummern Mitte März!

Boris Krüger ist der neue Chef des dlh

Boris Krüger, der Vorsitzende des Kreisverbandes Kassel des Deutschen Lehrerverbandes Hessen (dlh), ist neuer dlh-Landesvorsitzender. Auf einer Sitzung der Landesleitung in Fulda wurde er einstimmig in dieses Amt gewählt. Krüger wird damit in den nächsten vier Jahren das Wahlbündnis der drei im Deutschen Beamtenbund Hessen organisierten Lehrerverbände glb, hphv und VDL koordinieren und deren Wahlkampf für die Mitte Mai anstehenden Personalratswahlen im Schulbereich mitorganisieren.

Der neue Landesvorsitzende ist 52 Jahre alt und unterrichtet Latein, Geschichte und Italienisch an der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel. Seit über 20 Jahren ist er als Personalrat tätig und leitet seit 2012 die dlh-Fraktion im Gesamtpersonalrat Schule in Kassel. Für den dlh gibt er zudem den wöchentlichen Online-Newsletter heraus und war 2021 dessen Pressesprecher. Krügers Heimatverband ist der Hessische Philologenverband (hphv), die Gewerkschaft der Gymnasiallehrkräfte. Hier ist er u.a. Bezirksvorsitzender von Nordhessen und Mitglied des Landesvorstandes.

Als wichtigstes Ziel seiner Amtszeit nennt Krüger die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte. „Es kann nicht sein, dass nur 21 Prozent aller Lehrerinnen und Lehrer bis zur Pensionsgrenze arbeiten. Das ist ein deutliches Zeichen der Überlastung und zudem einer der Hauptgründe für den eklatanten Lehrkräftemangel.“ Hier müssten spürbare Entlastungen besonders für ältere Lehrkräfte eingeführt werden, damit diese länger im Dienst blieben, etwa in Form eines geringeren Stundendeputats. Vor allem aber müsse die Landesregierung die im Koalitionsvertrag versprochenen Verbesserungen für alle Lehrerinnen und Lehrer wie z.B. externen IT-Support, den Ausbau der Schulsozialarbeit und den Abbau von bürokratischen Vorgaben auch wirklich umsetzen. Der dlh werde dies sehr genau begleiten und kritisch nachhaken, wenn es nicht dazu kommen sollte. Krüger abschließend: „Lehrkräfte müssen sich mit umfassender Unterstützung endlich wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, und das ist der Unterricht. Dafür haben sie ihren Beruf ergriffen, und nicht, um Formulare auszufüllen oder Laptops zu warten.“

Kassel, den 05.02.2024

Kontakt: Boris Krüger, 0151 55242000,

Lehrkräfte-Stammtisch am 15.11.23 in Fulda

Heute war wieder einmal dlh-Stammtisch im Hopfenglück Fulda mit Lehrkräften von glb, hphv und VDL. 🍻

Lecker war es und informativ. Denn so ein entspannter Austausch über mehrere Altersklassen hinweg ist immer bereichernd. 💪

Du bist Lehrkraft in Fulda und Umgebung? 📍
Du möchtest beim nächsten Mal dabei sein? 🙋🏻‍♂️
Dann schick uns doch eine kurze Mail an und melde Dich unverbindlich an. 😊
Der nächste Stammtisch findet am 12.12. um 19 Uhr wieder im Hopfenglück statt. 🗓️

#networking #austausch #lehrkräftestammtisch #fulda #einbier #wirfüreuch #zusammen #liv #instalehrer

Die Hessenschau vom 16.03.2021 – der dlh kam zu Wort

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

für alle, die den Beitrag des dlh in der Hessenschau vom 16.03.2021 nicht sehen konnten, haben wir hier den Link:

https://www.hessenschau.de/tv-sendung/hessenschau-vom-16032021,video-146218.html

Leider hat unser Landesvater Volker Bouffier offenbar nicht verstanden, dass wir Lehrkräfte uns nicht gegen Präsenzunterricht in Wechselform sträuben, sondern dass wir lediglich darauf aufmerksam machen, dass

  • uns ursprünglich versprochen wurde, dass der Wechselunterricht für die Jahrgangsstufen 7 bis 11 erst nach den Osterferien beginnen soll,
  • und man uns vor allem ein zeitnahes Impfangebot in Aussicht stellte, damit der Gesundheitsschutz gewahrt bleibt.

Durch die Hintertür wurde dann urplötzlich der Start in den Wechselunterricht für die Jahrgangsstufen 7 bis 11 ab dem 22. März 2021 verkündet, wenn auch nur „an mindestens einem Tag pro Woche“ und nur dann, wenn die hessenweite 7-Tage-Inzidenz unter 100 bleibt.

Bei steigenden Inzidenzwerten – teilweise liegen die Werte in den Landkreisen / Städten bereits weit darüber – und einem ausgesetzten Impfangebot mit AstraZeneca sollte dem Ministerpräsidenten klar sein, dass eine Ausweitung des Präsenzunterrichts noch vor Ostern auf wenig Begeisterung bei den Lehrkräften stößt.

Wir wollen Wechselunterricht, JA!

Aber wir wollen auch den Gesundheitsschutz für das Schulpersonal in Form von Impfungen. Und wir wollen nicht auf einen Schlag die Erfolge des Lockdowns innerhalb von 9 Schultagen aufs Spiel setzen. Weder für uns, noch für die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler.

Nicht mehr und nicht weniger!

Der dlh in der Hessenschau vom 11.01.2021 – hier können Sie den Beitrag zum Schulbeginn in Hessen nochmal ansehen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vielleicht haben Sie den Beitrag in der Hessenschau nicht sehen können, vielleicht möchten Sie ihn auch einfach nochmal ansehen. Distanzlernen, Homeschooling, Wechselmodell, Präsenzunterricht, Corona-Pandemie und Gesundheitsschutz – all das wird uns noch eine Weile beschäftigen.

Dann kommt hier der Link zum Live-Interview mit Boris Krüger:

hessenschau 20210111

Viel Freude beim Anschauen!

Pressemitteilung vom 04.01.2021: Schulbetrieb JA, aber SICHER – RKI-Empfehlungen müssen für alle Schulformen gelten

Der Deutsche Lehrerverband Hessen (dlh) fordert für die hessischen Schulen Planungssicherheit und Schutzvorkehrungen bis zu den Osterferien.

Angesichts der Entwicklungen der Pandemie warnen die dlh-Landesvorsitzenden Annabel Fee und Kerstin Jonas die Verantwortlichen in Corona-Kabinett und Kultusministerium davor, die in der übrigen Gesellschaft geltenden Hygienemaßnahmen des RKI zum Schulbeginn nach den Weihnachtsferien zu ignorieren.

„Es bedarf klarer Leitlinien und Richtwerte für die Planung bis zu den Osterferien. Jüngste Entwicklungen haben auch in Hessen gezeigt, dass Schulen nicht per se sicher sind vor Infektionen. Ein pandemisches Geschehen konnte vor Weihnachten hessenweit beobachtet werden“, sagt Annabel Fee. „Die Verantwortlichen müssen sich eingestehen, dass sie die vom RKI dringend empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen nicht weiter ignorieren dürfen. Die Abstandsregelung muss für alle Schulformen gelten, auch für Grundschulen“, bekräftigt Kerstin Jonas.

Die hessischen Schulen sind nach Ansicht der dlh-Landesvorsitzenden darauf vorbereitet, Unterricht im Wechsel- oder Distanzmodell zu organisieren und umzusetzen, soweit es die vorhandenen Rahmenbedingungen zulassen.

Der dlh fordert für den Zeitraum bis zu den Osterferien:

  • Klare Regelung des Schulbetriebs bis zu den Osterferien für eine bessere Planbarkeit vor Ort: Feste Vorgaben, wie der Schulbetrieb bis zu den Osterferien konkret aussehen soll. Ein normaler Schulbetrieb ist unter Pandemiebedingungen nicht möglich. Es muss aber verlässlich planbar sein, wann welche Unterrichtsform ergriffen werden muss.
  • Einhaltung aller RKI-Empfehlungen (AHA+L+A): In allen Schulformen muss zusätzlich zur Handhygiene und zum regelmäßigen Lüften das Abstandsgebot von 1,50m durch Verkleinerung der Lerngruppen eingehalten werden, um einen effektiven Infektionsschutz zu gewährleisten.
  • Zeitnahe Impfangebote für Lehrkräfte schaffen: Wenn erwartet wird, dass an den Schulen normaler Unterrichtsbetrieb herrscht, muss den Lehrkräften auch zeitnah ein Impfangebot unterbreitet werden. Der Impfstart im August kommt zu spät.
  • Notbetreuung durch externes Personal: Notbetreuungsangebote bei Wechsel- und Distanzunterricht müssen durch externes Personal angeboten werden. Denn die Kernaufgabe von Lehrkräften ist die Wissensvermittlung.
  • Externes Fachpersonal für Hygiene an allen Schulen: Hygienekonzepte und deren Umsetzung müssen durch externes Personal gewährleistet werden. Auch hier gilt: Kernaufgabe der Lehrkräfte ist die Wissensvermittlung. Es gibt keine freien Ressourcen mehr für zusätzliche Aufgaben.
  • Schnelltests durch medizinisches Fachpersonal: Um das Infektionsgeschehen vor Ort gering zu halten, bedarf es regelmäßiger Schnelltests der Lehrkräfte an den Schulen. Diese dürfen nur durch ausgebildetes Personal durchgeführt werden und müssen mindestens 1x pro Woche stattfinden. Die Testung von Lehrkräften durch andere Lehrkräfte, auch wenn sie dafür geschult wurden, oder gar Selbsttests lehnt der dlh entschieden ab.
  • Kürzung der unterrichtlichen Inhalte auf Schwerpunkte: Während des Wechsel- und Distanzunterrichts müssen die Unterrichtsinhalte auf das Wesentliche reduziert werden. Die Inhalte für das häusliche Lernen müssen zu bewältigen sein.

„Den verantwortlichen Planerinnen und Planern muss klar sein, dass sie mit der Gesundheit der Lehrkräfte, sozialpädagogischen Fachkräfte, Schülerinnen/Schülern und jedwedem Schulpersonal spielen, wenn sie keine Schutzvorkehrungen treffen“, bekräftigt Annabel Fee. „Wir Lehrkräfte wollen gerne unserem Bildungsauftrag nachkommen, aber nicht um jeden Preis!“

Nieder-Olm und Fulda, den 04.01.2021

Pressemitteilung Schulbetrieb ja aber sicher 20210104