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Antworten für Hessens Lehrkräfte

Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung umsetzen!

Gleichwertigkeit beruflicher und allgemeiner Bildung

Wir setzen uns für die Bedürfnisse aller Kolleginnen und Kollegen verschiedener Schulformen ein und damit auch für die Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung.

Es ist von zentraler Bedeutung, die Anliegen der Lehrkräfte im beruflichen Lernbereich in den Fokus zu rücken und ihre Rolle bei der Integration von Jugendlichen ins Berufsleben anzuerkennen. Lehrkräfte an beruflichen Schulen sind mindestens genauso bedeutsam wie ihre Kolleginnen und Kollegen an anderen Schulformen. Diese Gleichwertigkeit bezieht sich nicht nur auf die Qualität der Bildung, sondern auch auf die individuelle Unterstützung und Förderung der Schülerinnen und Schüler.

Die Integration von Jugendlichen aus bildungsfernen Schichten oder mit bisher erfolgloser Schulbiografie ins Berufsleben erfordert nicht nur eine qualitative, sondern auch eine quantitative Stärkung der Lehrkräfte an beruflichen Schulen.

In der beruflichen Bildung werden auch praxisnahe Fähigkeiten gefördert, welche direkt auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Somit ist nicht nur der akademische Weg, sondern ebenso der berufliche Bildungserfolg maßgeblich für die qualifizierte Ausbildung junger Menschen auf ihren individuellen Wegen ins Berufsleben, um dem sich immer weiter abzeichnenden Fachkräftemangel in diversen Branchen entgegenzuwirken. Dies kann jedoch nicht ohne ausreichend qualifizierte Lehrkräfte an beruflichen Schulen geleistet werden.

Die Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung im Vergleich zur allgemeinen Bildung sollte nicht nur als eine Frage der Anerkennung und Wertschätzung betrachtet werden, sondern auch als strategischer Ansatz zur Bewältigung des Lehrkräftemangels.

Es ist entscheidend, das Lehramt an beruflichen Schulen als äußerst attraktive Berufsoption zu positionieren. Dies erfordert nicht nur finanzielle Anreize, sondern auch gesellschaftliche Wertschätzung und angemessene Lehrverpflichtungen.

Britta Bergmann, Tina Horneff, Mireille Kadel