Stagnation.
Frustration.
Note 6!

Antworten für Hessens Lehrkräfte

Pressemitteilung des dlh vom 14.01.2026: Lehrerverband lobt die Fortsetzung des Schulausflugticket für 2026 und 2027, fordert aber weiterhin die Ausweitung auf die Oberstufe und berufliche Schulen

Das Land Hessen wird das Angebot des Schulausflugtickets für die Schulen auch über den 31.12. 2025 für die kommenden zwei Jahre aufrechtzuerhalten. Der Vorsitzende des Deutschen Lehrerverbandes Hessen (dlh), Boris Krüger, begrüßt ausdrücklich diesen Schritt: „Die Landesregierung ist unserer Argumentation gefolgt und hat angesichts steigender Kosten für schulische Exkursionen und Fahrten eine richtige Entscheidung getroffen, die Bildung unabhängig von der sozialen Herkunft macht.“

Das Schulausflugticket berechtigt Schulklassen der Grundschule sowie der Sekundarstufe I hessischer Schulen einschließlich einer Lehrkraft und einer weiteren Begleitperson als Gruppe zur unentgeltlichen Nutzung des ÖPNV zu Ausflugszwecken im Schulalltag – unabhängig davon, ob die Schülerinnen und Schüler im Besitz eines Schülertickets sind. Auch klassen- und jahrgangsübergreifende Lerngruppen können das Ticket für Schulausflüge nutzen, da es nicht klassengebunden es. Das Schulausflugticket wird vom Land Hessen finanziert und steht den Schulen kostenlos zur Verfügung.

Der dlh erinnert in diesem Zusammenhang an seine Forderung, diese Regelung auch auf die Oberstufe und berufliche Schulen auszudehnen. „Die gestiegenen Preise treffen insbesondere wirtschaftlich schwächere Familien mit älteren Kindern, daher wäre dies eine weitere sinnvolle Maßnahme der Landesregierung“, so der dlh-Landesvorsitzende. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sollten zudem mit einbezogen werden, wenn es um die Erstattung von Fahrkosten bei der Durchführung des obligatorischen Betriebspraktikums geht.

Boris Krüger fordert zum Handeln auf: „Politik und Gesellschaft fordern im Zeichen Demokratie und Wertebildung mehr Projektarbeit, mehr Besuche von historisch-politisch wichtigen Orten und Institutionen, mehr Teilnahme an Wettbewerben. Das muss sich auch in einer umfassenderen Budgetierung von Schulfahrten für Jugendliche niederschlagen.“

Boris Krüger

Mobil: 0151-42341192

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