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Antworten für Hessens Lehrkräfte

Der dlh Wiesbaden kritisiert die Auflösung des GPRS Wiesbaden/Rheingau-Taunus und die Ansetzung von Neuwahlen am 23/24.6.2026

Am 11. Februar 2026 hat der Gesamtpersonalrat Schule (GPRS) am Staatlichen Schulamt Wiesbaden seine Auflösung beschlossen. Neuwahlen sind für den 23. und 24. Juni angesetzt. Diese beiden Vorgänge  kritisiert der dlh. Warum? Die Hintergründe möchten wir kurz erläutern:

Die damalige Vorsitzende des GPRS Wiesbaden/Rheingau-Taunus, Dr. Manon Tuckfeld (GEW), wurde im Dezember durch das Verwaltungsgericht Frankfurt aus dem Gremium ausgeschlossen. Als Begründung führte das Gericht „grobe Pflichtverletzungen“ an. Wer sich näher informieren möchte, findet hier einen ausführlichen Bericht des Wiesbadener Kuriers:

Die GEW-Fraktion stellt dieses Urteil infrage, ohne die schriftliche Urteilsbegründung abzuwarten und den regulären Rechtsweg auszuschöpfen, und möchte durch die Auflösung des GPRS und die anschließenden Neuwahlen den vorläufigen Gerichtsbeschluss – also den Ausschluss von Frau Tuckfeld – umgehen. Zudem erhebt sie massive und vollkommen ungerechtfertigte Vorwürfe gegen den dlh.

Die dlh-Fraktion im GPRS, der dlh-Kreisverband Rheingau-Taunus/Wiesbaden sowie die dlh-Landesleitung bewerten dieses Vorgehen als sehr problematisch. Aus unserer Sicht wird damit das Rechtsstaatsprinzip unterlaufen. Diese Handlungsweise der GEW entspricht absolut nicht dem demokratischen Selbstverständnis des dlh als Lehrkräftegewerkschaft.

Boris Krüger, dlh-Landesvorsitzender

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